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Kontinuitäten und Brüche. Österreichs literarischer Wiederaufbau nach 1945

Cover of Kontinuitaten and Bruche

£23.50

Description

Edited by Heide Kunzelmann , Martin Liebscher and Thomas Eicher. Published 2006. ISBN: 9780854572151.

http://events.sas.ac.uk/support-research/publications/85

 

Detailed Description

Der Begriff ‘Wiederaufbau’ dient der Charakterisierung einer Literatur in und aus Österreich nach 1945. Er ist direkt aus der politischen Geschichte der Zweiten Republik in den kritischen kulturwissenschaftlichen Diskurs in Österreich eingegangen und wird dort zur Bezeichnung für die Redefinition von Identität, aber auch von Ästhetik auf der Basis der ökonomischen Restauration in den Jahren zwischen 1945 und 1955/56 verwendet. Die ausgewählten Beiträge illustrieren, daß das dialektische Verhältnis von Traditionsbezug und Progression innerhalb der Forschung zur österreichischen Literatur längst eine Konstante geworden ist. Sie zeigen aber auch, daß sich 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch präzisierte Fragestellungen neue Blickwinkel auf die Nachkriegsliteratur erschließen.

Contents

HEIDE KUNZELMANN and MARTIN LIEBSCHER: ‘Kontinuitäten und Brüche. Österreichs literarischer Wiederaufbau nach 1945’
THOMAS EICHER: ‘“Das Provisorische bleibt, weil das Dauernde seine Zeit gehabt hat”: Alexander Lernet-Holenia – ein Nachkriegsreaktionär?’
KLAUS AMANN: ‘Krieg als Thema der österreichischen Literatur nach 1945’
SIGRID SCHMID-BORTENSCHLAGER: ‘Beziehungen. Beobachtungen zur Rolle von Schriftstellerinnen in der österreichischen Nachkriegsliteratur’
RICHARD DOVE: ‘Eine andere Besetzung? Drei Emigranten und das Nachkriegsösterreich: Hermynia Zur Mühlen, Robert Neumann, Hilde Spiel’
URSULA SEEBER: ‘Ein Niemandsland? Remigranten in Österreich’
BERNHARD FETZ: ‘Überleben als zynischer Witz. Albert Drachs langsame Heimkehr ins Nachkriegsösterreich’
LEONARD OLSCHNER: ‘Das zu Erreichende hieß Wien. Die verfehlte Ankunft Paul Celans’
RÜDIGER GÖRNER: ‘Dem Späten voraus sein oder: Kunst zwischen Arrièregarde und Avantgarde’
STEFAN KRAMMER: ‘Dramatische Sprach-Körper. Oder: Wie sich die Wiener Gruppe aufführt’
KALINA KUPCZYNSKA: ‘Sprache als Zankapfel oder Warum das Duo Oswald Wiener/Otto Muehl verstummte’
MALCOLM SPENCER: ‘“Wieviel Heimat braucht der Mensch?” Die Suche nach der Heimat in Ingeborg Bachmanns Drei Wege zum See’.